Thomas Flückiger ist Schweizermeister!!!
Herzliche Gratulation!

Samstag 18.8.2007
Um 15:10 wurde das zehnte Rennen der Superstock 600 zur Motorrad- Schweizermeisterschaft 2007 gestartet. Pascal Nadalet (Startnummer 16) startete vom zehnten Startplatz. Er hatte einen guten Start und konnte zwei Plätze gut machen. Im ersten Drittel des Rennes duellierte er sich mit seinem Teamkollegen Dominik Plüss bis die Zwei auf eine Gruppe aufschlossen. Er vermochte Dominik Plüss anschliessend nicht mehr zu folgen. Im letzten Drittel hatte Pascal Nadalet noch einen spannenden Zweikampf, den er für sich entscheiden konnte. Pascal Nadalet überquerte die Ziellinie als Siebter.
Dominik Plüss (Startnummer 73) startete vom siebten Startplatz. Beim Start konnte er die siebte Position halten. In den folgenden Runden wurde er von Pascal Nadalet angegriffen. Das Duell dauerte einige Runden bis die Zwei auf eine Dreiergruppe aufschlossen. Dominik Plüss konnte diese Gruppe zügig überholen, weil seine Dunlopreifen gegenüber den Mitbewerbern ab Mitte des Rennens überlegen waren. Dominik Plüss fuhr schnelle Rundenzeiten und hatte mittlerweile schon den Drittplatzierten in Sichtweite. Dominik Plüss konnte die Lücke schliessen und plante seinen Angriff auf die letzte Kurve gleich nach der Gegengerade. Das Überholmanöver verlief reibungslos und Dominik Plüss konnte zum ersten Mal die Ziellinie als Dritter überqueren. Herzliche Gratulation Dominik Plüss zum ersten Podestplatz!
Um 15:50 war der Start zum zehnten Lauf der Superstock
1000. Thomas Flückiger (Startnummer 2) startete von der aussichtsreichen Poleposition. Würde Thomas Flückiger bei beiden Rennen an diesem Wochenende gleich hinter Marc Wildisen ins Ziel kommen, reichte der Elfpunktevorsprung aus, um Schweizermeister zu werden. Der Start war nicht optimal und Thomas Flückiger büsste drei Plätze ein. Marc Wildisen stürmte dem Feld davon. Niemand konnte ihm folgen. Thomas Flückiger überholte seinen Teamkollegen Lorenz Sennhauser in der zweiten Runde. Ein paar Runden später konnte Thomas Flückiger auch den stark fahrenden Marcel Beglinger knacken und setzte sich auf den zweiten Platz. Dieser zweite Platz war bis zur Zieldurchfahrt nie mehr in Gefahr. Thomas Flückiger überquerte die Ziellinie hinter Marc Wildisen als Zweiter und ist auf Schweizermeisterkurs.
Lorenz Sennhauser (Startnummer 7) ging vom vierten Startplatz ins Rennen. Er hatte einen guten Start und konnte zwei Plätze gut machen. Er folgte Marc Wildisen, konnte dem Tempo des Führenden jedoch nicht folgen. In der zweiten Runde wurde er von Marcel Beglinger und Thomas Flückiger überholt. In den nächsten Runden folgte er den Zwei. Gegen Mitte des Rennens überholte Lorenz Sennhauser Marcel Beglinger und schloss danach auf seinen Teamkollegen Thomas Flückiger auf. Weil es um den Schweizermeistertitel für Thomas Flückiger ging, hatte Lorenz Sennhauser die Aufgabe, seinem Teamkollegen den Rücken frei zu halten und durfte diesen logischerweise nicht attackieren. Lorenz Sennhauser überquerte die Ziellinie genau hinter Thomas Flückiger auf Rang Drei.
Sonntag 19.8.2007
Um 10:30 war der Start zum elften Lauf der Superstock 600. Pascal Nadalet hatte wieder einen guten Start. Das Rennen verlief sehr ähnlich wie am Samstag. Pascal Nadalet und Dominik Plüss lieferten sich in der Anfangsphase ein Duell. Pascal Nadalet vermochte seinem Teamkollegen jedoch nicht zu folgen und wurde erneut Siebter. Der Start von Dominik Plüss war nicht so gut wie am Samstag und er verlor zwei Plätze. Als Neunter fuhr er durch die erste Kurve. Danach attackierte wie am Samstag Pascal Nadalet. Nach ein paar Runden konnte sich Dominik Plüss jedoch
wieder absetzten. Er überholte Gegner um Gegner, bis ihn gegen Mitte des Rennens den von hinten heranstürmenden Remo Leemann überholte. Dominik Plüss war Mittlerweile auf den vierten Platz vorgestossen und folgte nun Remo Leemann. Diese Zwei schlossen in den letzten Runden auf Christophe Girard auf. Remo Leemann attackierte diesen in der letzten Kurve und Christophe Girard musste einen weiten Bogen fahren. Das war die Gelegenheit für Dominik Plüss. Er überholte Christoph Girard, doch auf der anschliessenden Start- und Zielgeraden konnte dieser aus dem
Windschatten wieder kontern. Dominik Plüss verpasste den zweiten Podiumsplatz nur um einen Wimpernschlag und überquerte die Ziellinie dennoch als zufriedener Vierter.
Um 11:15 war der Start zum elften Lauf der Superstock 1000.
Thomas Flückiger musste erneut nur hinter Marc Wildisen ins Ziel kommen, um Schweizermeister zu werden. Der Start verlief für Thomas Flückiger ähnlich wie am Samstag. Er bog als Dritter in die erste Kurve ein. An der Spitze gab wieder Marc Wildisen das Tempo an, welchem wie tags zuvor niemand folgen konnte. Ebenfalls wie am Samstag überholte Thomas Flückiger in der zweiten Runde seinen Teamkollegen Lorenz Sennhauser. Nun sollte wieder die gleiche Taktik zum tragen kommen. Thomas Flückiger fuhr auf dem zweiten Platz und Lorenz Sennhauser hielt ihm den Rücken frei. Diese Taktik funktionierte erneut und Thomas Flückiger fuhr auf dem zweiten Platz hinter Marc Wildisen ins Ziel. Dies reichte, um mit einem Punkt Vorsprung vor Marc Wildisen Schweizermeister der Kategorie Superstock 1000 zu werden.
Nochmals herzlichen Glückwunsch an Thomas Flückiger!
Lorenz Sennhauser hatte wie am Samstag einen guten Start und bog als Zweiter in die erste Kurve ein. Erneut konnte er dem satten Tempo von Marc Wildisen nicht folgen und ebenfalls wie einen Tag zuvor überholte ihn Thomas Flückiger in der zweiten Runde. Alles verlief bis zur drittletzten Runde wie am Schnürchen. Doch dann kam der Angriff von Marcel Beglinger. Er überholte Lorenz Sennhauser und machte Druck auf Thomas Flückiger. Dies war eine höchst brisante Situation. Denn würde Marcel Beglinger vor Thomas Flückiger ins Ziel kommen, wäre Marc Wildisen Schweizermeister. Nun lag es an Lorenz Sennhauser diese Situation zu klären. Nachdem er das Überholmanöver von Marcel Beglinger verdaut hatte, viel Zeit dazu blieb ihm nicht, fasste er sich ein Herz und schloss bis zur letzten Runde wieder auf Marcel Beglinger auf. Lorenz Sennhauser hatte Marcel Beglinger in der zweitletzten Runde studiert und vermutete, dass Marcel Beglinger auf der Gegengerade
Thomas Flückiger angreifen würde. Lorenz Sennhauser gab alles, um ebenfalls auf der Gegengerade dabei zu sein. Und prompt war es so. Marcel
Beglinger wollte Thomas Flückiger ausbremsen, doch bevor er in die Lücke hinein stechen konnte, war Lorenz Sennhauser neben ihm. Lorenz
Sennhauser kam „from down town“ und setzte einen extrem späten Bremspunkt. Denn nur so war es ihm Möglich, das Vorhaben von Marcel Beglinger, welche die Schweizermeisterschaft hätte entscheiden können, zu verhindern. So versperrte nun Lorenz Sennhauser dem Marcel Beglinger den Weg und ebnete seinem Teamkollegen Thomas Flückiger den Weg zur Zielgeraden. Lorenz Sennhauser überquerte wie einen Tag zuvor hinter Thomas Flückiger die Ziellinie als Dritter.
Fazit Superstock 1000 (von Teamchef Adi Schwegler)
ENDE GUT, ALLES GUT! Es ist alles so gekommen, wie ich es mir gewünscht habe. Das Teamwork war einfach spitze!
Fazit Superstock 600 (von Teamchef Adi Schwegler)
Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden die Resultate immer besser. Die richtige Richtung ist eingeschlagen. Ab Mitte der Saison konnte die neue Kawasaki ZX-6R eingesetzt werden. Wir verstehen das Motorrad immer besser was sich in den Resultaten auch zeigt.
Vorschau
Am Samstag den 26. August ist der frisch gekührte Schweizermeister, Thomas Flückiger vom Team ASR-Kawasaki am Bergrennen „Zetzwil-Leutwil“ am Start. Dies ist eine gute Gelegenheit, in der Schweiz mal Rennluft zu schnuppern.
Am 1. und 2. September ist das Team-ASR in Hockenheim an den Kawasaki-Days.
Weitere Informationen zu den Kawasaki-Days finden Sie auf www.kawasaki.ch
Team-ASR
Bericht verfasst von Lorenz Sennhauser
Auch das Team von Harbo online Services bedankt sich bei Lorenz Sennhauser für die stets spannenden Berichte.Eine ganz spezielle Gratulation überreicht das Harbo Team natürlich an Thomas Flückiger und seinen grossartig errungenen Schweizer Meister Title. Es war uns ein Vergnügen mitzufiebern und immer fest die Daumen zu drücken. Wir können nur sagen: weiter so!
___________________________________________________________________________
Team-ASR
Hauptstrasse 24
5524 Niederwil
+41 (0)79 431 97 22
info@asr-racing.ch
www.asr-racing.ch
Rennbericht des Teams ASR
Samstag 14.7.2007
Um 15:45 wurde das achte Rennen der Superstock 600 zur Motorrad-Schweizermeisterschaft 2007 gestartet. Pascal Nadalet (Startnummer 16) startete vom 15. und sein Teamkollege Dominik Plüss (Startnummer 73) vom 17. Startplatz. Pascal Nadalet stürzte im zweiten Zeittraining und bekundete anschliessend Schmerzen im Handgelenk. Das Motorrad war unter anderem dank der Hilfe des Motoclubs Dullikon schnell repariert und so stand dem Start nichts mehr im Wege. Der Start verlief gut aber in den ersten paar Runden fühlte sich Pascal Nadalet nicht wohl, was auf das lädierte Handgelenk zurückzuführen war. Gegen Mitte des Rennens vermochte er sich jedoch zu steigern und konnte Plätze gut machen. Pascal Nadalet überquerte die Ziellinie als Dreizehnter.
Dominik Plüss hatte einen verhaltenen Start und war nach der ersten Runde nur an 19. Stelle. Danach startete Dominik Plüss eine Aufholjagd. Durch viele Überholmanöver konnte er sich mit guten Rundenzeiten bis auf den zwölften Platz nach vorne kämpfen.
Um 16:30 war der Start zum achten Lauf der Superstock 1000. Thomas Flückiger (Startnummer 2) ging vom dritten Startplatz ins Rennen. Er hatte einen guten Start und bog als Vierter in die erste Kurve ein. Noch in der ersten Runde überholte er den Langstrecken WM-Piloten Horst Saiger. Thomas Flückiger vermochte in den nächsten Runden dem Spitzenduo nicht zu folgen. Gegen Mitte des Rennens schloss Daniel Sutter auf Thomas Flückiger auf und es entstand ein schöner Zweikampf. Thomas Flückiger konnte sich in der zweitletzten Runde gegen seinen Mitbewerber durchsetzten und überquerte die Ziellinie als Dritter und hat somit nur noch zwei Punkte Rückstand auf Marc Wildisen an der Tabellenspitze!
Lorenz Sennhauser (Startnummer 7) ging vom zwölften Startplatz ins Rennen. Er hatte einen guten Start und bog als Achter in die erste Kurve ein. In der zweiten Runde wurde er von Christian Künzi überholt und eine Runde später konnte er Jacques Schmid überholen. Lorenz Sennhauser fuhr danach ein einsames Rennen und überquerte die Ziellinie als Achter.
Sonntag 15.7.2007
Um 15:20 war der Start zum neunten Lauf der Superstock 600. Pascal Nadalet hatte einen verhaltenen Start. In den ersten Runden wurde er noch von seinem Teamkollegen Dominik Plüss überholt. Weil Dominik Plüss aber einen Fehler machte, konnte Pascal Nadalet wieder eine Position gut machen. Gegen Ende des Rennens schloss er auf eine Gruppe auf und konnte noch zwei Mitbewerber überholen. Das letzte Überholmanöver war spektakulär, weil sich Pascal Nadalet von aussen am Motorrad seines Mitbewerbers anlehnte. Pascal Nadalet überquerte die Ziellinie als Zwölfter.
Die Startphase bescherte Dominik Plüss wieder kein Glück. Der Start war erneut sehr zaghaft (oder sollte man sagen „Kupplung schonend“?). Hinzu kam, dass in der ersten Kurve ein Mitbewerber vor Dominik Plüss stürzte und er sogar das am Boden schleifende Motorrad touchierte. Dies hatte zur Folge, dass er als Letzter und damit als 31. in die zweite Kurve einbog. Wie einen Tag zuvor startete Dominik Plüss die grosse Aufholjagd. Zur Mitte des Rennens lag er schon an 13. Stelle! Als er den Zwölftplazierten auf der Start und Zielgeraden ausbremsen wollte, passierte Dominik Plüss ein Missgeschick. Der Zwölftplazierte bremste sehr spät, Dominik Plüss aber noch später. Er musste ins Kiesbett ausweichen um nicht noch den zu diesem Zeitpunkt Elftplazierten zu treffen. Man muss sich vorstellen, dass die Superstock 600 auf der Geraden mit ca. 270km/h anbremsen. Deshalb hatte das ganze Manöver ein erhebliches Gefahrenpotenzial, was zum Glück für alle Beteiligten keine ernsthaften Folgen hatte. Denn Dominik Plüss durchquerte das Kiesbett und nahm das Rennen an 25. Stelle wieder auf. Nun war die „plüsssche“-Aufholjagd Nummer drei des Wochenendes an der Reihe. Er überholte erneut Mitbewerber um Mitbewerber und wurde zum Schluss Siebzehnter. Es war ein sehr turbulentes Rennen für Dominik Plüss. Er zeigte sich sehr kämpferisch, was zum Schluss aber leider nicht belohnt wurde. Hätte der Start gut geklappt und wäre da nicht das Missgeschick gewesen, wäre ein Rang unter den besten Zehn möglich gewesen. Aber wenn da das Wörtchen „wenn“ nicht wär!
Um 16:35 war der Start zum neunten Lauf der Superstock 1000.
Thomas Flückiger kam gut weg und bog als Zweiter in die erste Kurve ein. Ein paar Kurven später wurde er von einem französischen Gastfahrer überholt und auf der Zielgeraden zogen Daniel Sutter und Marc Wildisen vorbei. Als sein schärfster Mitbewerber um den Schweizermeistertitel, Marc Wildisen, gegen Mitte des Rennens stürzte, musste Thomas Flückiger nichts mehr riskieren. In den folgenden Runden teilte er sich das Rennen ein und dadurch konnte Daniel Sutter wieder aufschliessen und vorbei gehen. In der letzten Runde attackierte Thomas Flückiger. Nach einem beinahe- Highsider und einer gefährlichen Feindberührung in der letzten Rechtskurve, Daniel Sutter rutschte übers Vorderrad und berührte dabei den von aussen kommenden Thomas Flückiger, überquerte er die Ziellinie als glücklicher Vierter. Durch den Sturz von Marc Wildisen hat Thomas Flückiger die Tabellenführung mit nun 11 Punkten Vorsprung wieder übernommen!
Lorenz Sennhauser hatte wie einen Tag zuvor einen guten Start und bog erneut als Achter in die erste Kurve ein. In der zweiten Runde verbremste er sich jedoch und zwei Mitbewerber konnten ihn dadurch überholen. Lorenz Sennhauser konterte aber umgehend. Bis zum Rennende gab es zahlreiche Überholmanöver, welche die Zuschauer begeisterten. Auf der Ziellinie musste sich Lorenz Sennhauser von zwei Mitbewerbern um drei Zehntelssekunden geschlagen geben. Lorenz Sennhauser überquerte die Ziellinie als Neunter.
Fazit Superstock 1000 (von Teamchef Adi Schwegler)
Es waren vier Gastfahrer aus der Europameisterschaft und aus der Langstreckenweltmeisterschaft am Start. Thomas Flückiger und Lorenz Sennhauser fuhren die Resultate ein, die möglich waren. Thomas Flückiger konnte durch den Sturz von Marc Wildisen die Führung in der Tabelle wieder übernehmen. Ich bin mit dem Wochenende in Dijon zufrieden.
Fazit Superstock 600 (von Teamchef Adi Schwegler)
Es waren ebenfalls viele Gastfahrer aus der Europameisterschaft am Start. Deshalb waren die Resultate von Pascal Nadalet und Dominik Plüss dort, wo man sie erwartete. Das Zeittraining verlief nicht ganz wunschgemäss. Ab der vierten Startreihe ist es einfach sehr schwierig nach vorne zu kommen, auch wenn die Rundenzeiten stimmen. Das Potential vorne mit zu fahren ist aber vorhanden.
Vorschau
Das Team ASR wird in vier Wochen zum Schweizermeisterschaftsfinale nach Rijeka auf die berühmt berüchtigte Rennstrecke „Grobnik“ fahren (der Name ist Programm). Im Rahmen der Seitenwagenweltmeisterschaft werden die letzten zwei Rennen ausgetragen. Es ist noch alles offen um den Schweizermeisterschaftstitel bei den Superstock 1000. Das Team-ASR hat mit Thomas Flückiger ein ganz heisses Eisen im Feuer um den Titel.
Bericht verfasst von Lorenz Sennhauser
Samstag 16.6.2007
Um 16:25 wurde das sechste Rennen der Superstock 600 zur Motorrad- Schweizermeisterschaft 2007 gestartet. Pascal
Nadalet (Startnummer 16) startete vom siebten und sein Teamkollege Dominik Plüss(Startnummer 73) vom elften Startplatz. Pascal Nadalet hatte einen guten Start und konnte einen Platz gut machen. Ab der sechsten Runde hatte er dann ein ruhiges Rennen. Die Spitzengruppe war enteilt und seine Mitbewerber hinter ihm hatte er im Griff.
Pascal Nadalet überquerte die Ziellinie als guter Sechster.
Dominik Plüss hatte einen guten Start. In der ersten Schikane fuhr er etwas defensiv und deshalb verlor er gleich wieder ein paar Plätze. Danach konnte er auf eine vor ihm liegende Dreiergruppe aufschliessen. In der neu entstandenen Vierergruppe gab es viele Überholmanöver. Dominik Plüss meinte nach dem Rennen dazu:„ Das waren
einfach geile Fights! “In der zweitletzten Runde vermochte Dominik Plüss, Christian Von Gunten endgültig zu Überholen und konnte diesen sogar etwas distanzieren. Dominik Plüss überquerte die Ziellinie nur knapp hinter Pascal
Nadalet als guter Siebter.
Um 17:00 war der Start zum sechsten Lauf der Superstock 1000.
Thomas Flückiger (Startnummer 2) startete erstmals in dieser Saison nicht von der Poleposition. Er stürzte im Zeittraining in der dritten Runde und deshalb zählten nur seine zweiersten Rundenzeiten. Es grenzt fast an ein Wunder, dass Thomas Flückiger dennoch den zweiten Startplatz für sich verbuchen konnte. Thomas Flückiger hatte einen guten Start, wie auch sein schärfster Mitbewerber um die Schweizermeisterschaftskrone, Marc Wildisen. Diese Zwei lieferten sich in den nächsten Runden einen packenden Zweikampf, bis sich Marc Wildisen etwas absetzen konnte.
Thomas Flückiger vermochte diese Lücke bis zum Ende des Rennens nicht mehr zu schliessen. Erüberquerete die Ziellinie hinter Marc Wildisen als Zweiter.
Lorenz Sennhauser (Startnummer 7) ging vom fünften Startplatz ins Rennen. Schon auf die erste Schikane konnte er zwei Plätze gut machen. Lorenz Sennhauser folgte in den nächsten zwei Runden Thomas Flückiger und Marc Wildisen. Danach vermochte er dem Tempo der Spitzengruppe nicht mehr zu folgen. Zu Mitte des Rennens wurde er von Christian Künzi überholt. Dies war die Einleitung für einen spannenden Zweikampf mit teils spektakulären Überholmanövern. An
Passagen wo normalerweise nur ein Fahrer Platz findet, fuhren Lorenz Sennhauser und Christian Künzi Schulter an Schulter hindurch. In der drittletzten Runde konnte Lorenz Sennhauser mit seiner schnellsten Rennrunde einen minimalen Vorsprung auf Christian Künzi herausfahren. Lorenz Sennhauser überquerte die Ziellinie, nach dem Rennen am Eurospeedway in Lausitz, erneut auf dem sensationellen dritten Platz!
Siegerpodest Rennen 1:
Thomas Flückiger, Marc Wildisen
und Lorenz Sennhauser
Sonntag 17.6.2007
Um 14:45 war der Start zum siebten Lauf der Superstock 600.
Pascal Nadalet hatte erneut einen guten Start und konnte als Fünfter in die erste enge Schikane einbiegen. Die Spitzengruppe war aber wie am Samstag eine Klasse für sich. Deshalb bildete sich um Pascal Nadalet eine Vierergruppe um den fünften Platz. In dieser Gruppe gab es, über das ganze Rennen verteilt, viele Überholmanöver. Erst in der
letzten Kurvenkombination wurde der Kampf um den Fünften Platz entschieden. Mit Körperkontakt ging es um die letzte Rechtskurve. Pascal Nadalet und Christian Von Gunten gaben nochmals alles. Dabei erwischte Christian Von Gunten die etwas bessere Linie. Das Duell wurde auf dem Zielstrich mit nur 0,2 Sekunden Abstand zugunsten von Christian Von Gunten entschieden. Pascal Nadalet wurde wie am Vortag guter Sechster.
Dominik Plüss kommentierte seinen Start mit den Worten:“ Einfach himmeltraurig, die Kupplung hängte ein und das Motorrad hätte fast einen Rückwärtssalto gemacht!“ Viele Plätze gingen durch dieses Missgeschick verloren. Dominik Plüss kämpfte sich gegen Mitte des Rennens jedoch wieder auf den zehnten Platz vor.Danach schloss er auf einen weiteren Mitbewerber auf und konnte diesen gegen Ende des Rennens, nach einigen Überholmanövern, endgültig überholen und distanzieren. Die Vierergruppe um Pascal Nadalet hatte Dominik Plüss noch in Sichtweite, doch der Abstand war zu gross. Dominik Plüss überquerte die Ziellinie als Neunter.
Um 16:15 war der Start zum siebten Lauf der Superstock 1000.
Thomas Flückiger und Lorenz Sennhauser hatten wie am Samstag einen guten Start. Thomas Flückiger und Marc Wildisen bekämpften sich erneut. Hinter den beiden folgte ihnenLorenz Sennhauser. Gegen Mitte des Rennens konnte Marc Wildisen einen kleinen Vorsprung herausfahren. Lorenz Sennhauser hat aber mittlerweile auf Thomas Flückiger aufgeschlossen und attackierte diesen. Es entstand ein spannender und für den Teamchef, Adi Schwegler, schweisstreibender Zweikampf um die zweite Position. Dieses interne Teamduell wurde erst in der allerletzten Doppelrechtskurve vor der Start- und Zielgeraden entschieden. Thomas Flückiger wollte Lorenz Sennhauser auf diese letzte Kurvenkombination ausbremsen. Lorenz Sennhauser hielt aber dagegen und konnte als erster auf die Zielgerade einbiegen. Thomas Flückiger kam aber mit mehr Schwung auf die Zielgerade. Er konnte deshalb Lorenz Sennhauser noch vor der Ziellinie mit 85 Tausendstelsekunden abfangen. Thomas Flückiger und Lorenz Sennhauser wurden wie einen Tag zuvor Zweiter bzw. Dritter.
Gratulation den Beiden zu den guten Resultaten!
Fazit Superstock 1000 (von Teamchef Adi Schwegler)
Die Resultate sprechen für sich!
Fazit Superstock 600 (von Teamchef Adi Schwegler)
Die neuen ZX-6R funktionieren gut! Es braucht aber noch Zeit, um die neuen Motorräder richtig kennen zu lernen und abzustimmen. Die erreichten Plätze von Pascal Nadalet und Dominik Plüss sind gut.
Vorschau
Das Team ASR wird in vier Wochen auf der Rennstrecke in Dijon wieder am Start sein. Dijon ist der am nächsten gelegene Rennplatz im Kalender der Schweizermeisterschaft. Es ist also eine prima Gelegenheit, einmal live die 600er und 1000er-Kawasakis des Teams ASR in Aktion zu sehen. Sie sind herzlich willkommen, die Rennatmosphäre mit dem Team-ASR hautnah mit zu erleben!
Team-ASR
Bericht verfasst von Lorenz Sennhauser
Das Team ASR war am vergangenen Wochenende in Schleiz. Thomas Flückiger konnte mit einem Sieg und einem sechsten Platz die Führung an der Tabellenspitze der Superstock 1000 hauchdünn verteidigen. Sein Teamkollege, Lorenz Sennhauser, konnte mit einem fünften und einem vierten Platz den vierten Tabellenzwischenrang erobern. Bei den Superstock 600 wurde Pascal Nadalet am Samstag vom Defektteufel heimgesucht, konnte aber am Sonntag den guten fünften Platz einfahren. Sein Teamkollege Dominik Plüss konnte durch gute Leistungen Achter und Neunter werden.
___________________________________________________________________________
motorrad-schweizermeisterschaft 2007
Team-ASR
Hauptstrasse 24
5524 Niederwil
+41 (0)79 431 97 22
info@asr-racing.ch
www.asr-racing.ch
Rennbericht des Teams ASR
Schleiz 12.+13.5.2007
Samstag 12.5.2007
Das vierte Rennen der Superstock 600 zur Motorrad-Schweizermeisterschaft 2007,wurde nach dem Rennabbruch wegen Regen verschoben und erst um 19:30 neu gestartet. Pascal Nadalet (Startnummer 16) startete vom siebten und sein Teamkollege Dominik Plüss Startnummer 73) vom zwölften Startplatz. Pascal Nadalet bog als Achter in die erste Kurve ein und überholte kurze Zeit später einen Mitbewerber. Doch in der sechsten Runde schlug der Defektteufel zu. Die Kawasaki wollte keinen Meter mehr fahren. Es stellte sich heraus, dass die Elektronik an Pascal Nadalets Kawasaki der Grund für den Ausfall war.
Dominik Plüss hatte einen guten Start und reihte sich zwei Plätze hinter Pascal Nadalet ein. In den darauf folgenden Rundenkonnte er Druck nach vorne machen. Mit gutenRundenzeiten überholte er zwei weitere Mitbewerber. Ab der achten Runde gab es dann Probleme mit dem Getriebe für Dominik Plüss. Die Gänge wollten beim Hochschalten nicht mehr rein. Deshalb musste er die vorher überholten Konkurrenten wieder passieren lassen. Dominik Plüss überquerte die Ziellinie nach einer guten Leistung als Neunter. Weil einvor ihm liegender Konkurrent nach dem Rennen noch disqualifiziert wurde, konnte Dominik Plüss den achten Platz erben.
Um 16:00 war der Start zum vierten Lauf der Superstock 1000. Thomas Flückiger(Startnummer 2) startete von der zweiten Position. Auf der Poleposition stand ein Gastfahrer aus der deutschen Meisterschaft (IDM). Thomas Flückigers schärfster Mitbewerber um die Schweizermeisterschaft, Marc Wildisen, startete von der dritten Position. Der Start verlief gut. Thomas Flückiger reihte sich im Dreierquartett, mit Marc Wildisen als Führender, an zweiter Stelle ein. In der dritten Runde Griff der IDM-Gastfahrer an und überholte Thomas Flückiger. Noch in der gleichen Runde musste der Gastfahrer wegen einem defekten Kühler das Rennen jedoch aufgeben. Thomas Flückiger folgte danach Marc Wildisen. In der sechsten Runde überholte er diesen spektakulär, wie es sich für Thomas Flückiger auch gehört, in der „Seng“.
Die „Seng“ ist eine superschnelle Bergabpassage. MarcWildisen konnte der Pace von Thomas Flückiger in den darauf folgenden Runden nicht folgen und der Abstand wurde immer grösser.Thomas Flückiger gewann dieses Rennen mit fünf Sekunden Vorsprung auf Marc Wildisen und konnte die Führung in der Schweizermeisterschaft ausbauen.
Gratulation!
Lorenz Sennhauser (Startnummer 7) ging vom siebten Startplatz ins Rennen. Gleich am Start konnte er drei Plätze gut machen. Bis Mitte des Rennens musste er aber wieder zwei Mitbewerber passieren lassen. Weil die Position gegen hinten gesichert war, fuhr Lorenz Sennhauser im weiteren Verlauf ein einsames Rennen und überquerte die Ziellinie als guter Fünfter.
Sonntag 13.5.2007
Um 10:45 war der Start zum fünften Lauf der Superstock 600. Pascal Nadalet konnte den siebten Startplatz verteidigen. Danach bildete sich eine Dreiergruppe um den fünften Platz. Durch einen Fahrfehler des in der Dreiergruppe Führenden, konnte Pascal Nadalet in der Anfangsphase des Rennens einen Platz gut machen. Jetzt war ein Zweikampf um den fünften Platz entstanden. Pascal Nadalet konnte das Duell in der sechsten Runde für sich entscheiden. Vier Runden vor Schluss wurde er von jenem Mitbewerber überholt, der in der Anfangsphase einen Fehler machte. Pascal Nadalet konterte umgehend und konnte den fünften Platz nach Hause fahren.
Dominik Plüss konnte beim Start seine Position verteidigen. Nach der Startphase schloss er auf eine vor ihm liegende Dreiergruppe auf. Die Zweikämpfe in dieser Dreiergruppe hatten es in sich und waren teils auch ruppig. Dominik Plüss konnte schlussendlich diese Dreiergruppe bezwingen. In der letzten Runde wurde er noch in der letzten Kurve vor Start und Ziel von einem Mitbewerber überholt. Dominik Plüss fehlte bei der Zieldurchfahrt nur eine Zehntelsekunde auf den Achtplazierten. Dominik Plüss wurde erneut guter Neunter.
Um 11:20 war der Start zum fünften Lauf der Superstock 1000.
Thomas Flückiger hatte einen guten Start und reihte sich an dritter Stelle ein. Der IDM-Gastfahrer lies nichts anbrennen und attackierte von Beginn an. In der zweiten Runde passierte Thomas Flückiger dann ein Missgeschick. Die Linie zur Kohlbachschickahne, in einer schnellen rechtslinks Kombination, stimmte nicht ganz und er kam neben die Piste. Er hatte viel Glück das er nicht zu Sturz kam. Nur durch gute Reflexe konnte Thomas Flückiger den Sturz verhindern.
Er musste im Gras umdrehen und nahm das Rennen an 15. Position wieder auf. Anschliessend feuerte er eine Serie von schnellen Runden ab und kämpfte sich wieder an die sechste Position vor. Mehr lag danach nicht mehr drin für Thomas Flückiger. Mit diesem sechsten Platz hat er noch einen Punkt Vorsprung in der Tabelle der Schweizermeisterschaft auf Marc Wildisen.
Lorenz Sennhauser hat den Start etwas verschlafen und bog als siebter in die erste Kurve ein. Noch in der ersten Runde überholte er zwei Mitbewerber. In den nächsten zwei Runden konnte er sogar nochmals zwei Konkurrenten schnappen. Danach konnte er Marc Wildisen in einem drei Sekunden Abstand folgen. Bis zur Mitte des Rennens konnte Lorenz Sennhauser den dritten Platz halten. Danach wurde er von einem Konkurrent überholt dem er leider nicht folgen konnte. Lorenz Sennhauser überquerte die Ziellinie als guter Vierter, wobei der Abstand zum Zweitplatzierten Marc Wildisen nur zweieinhalb Sekunden betrug. Dies war das bislang beste Rennen von Lorenz Sennhauser. Durch die guten Resultate in Schleiz ist Lorenz Sennhauser auf den vierten Tabellenzwischenrang vorgestossen.
Fazit Superstock 1000
Fortschritte sind bei beiden Fahrern und Motorrädern erkennbar. Die perfekte elektronische Motorenabstimmung ist einmal mehr Jakob Wipf zu verdanken. Thomas Flückiger ist leider ein Missgeschick passiert, das zum guten Glück ohne ernsthafte Folgen blieb. Lorenz Sennhauser hat eine starke Leistung gezeigt.(Teamchef Adi Schwegler)
Fazit Superstock 600
Auch bei den Sechshundertern sind klare Fortschritte zu erkennen. Nur noch die Routiniers sind schneller als Pascal Nadalet. Auch Dominik Plüss entwickelt sich gut. Ein taktischer Fehler ist Dominik Plüss jedoch unterlaufen, als ihn ein Mitbewerber noch vor der Ziellinie überholt hat. (Teamchef Adi Schwegler)
Sonstiges
Jampa Malo hat die neue ZX-6R von Dominik Plüss in Schleiz eingefahren und getestet. Das Motorrad entwickelt sich gut. Bei den nächsten Veranstaltungen werden dann Pascal Nadalet und Dominik Plüss die neue ZX- 6R einsetzen.
Vorschau
Das Team ASR kann sich nun auf eine fünfwöchige Pause freuen. Die Pause hat sich das Team auch verdient. Die Vorbereitungen im Winter und die anstrengende Saison haben Kraft gekostet. Weil keine grossen Reparaturen angefallen sind, stehen Analysen, Wartung und Erholung im Vordergrund. Der nächste Doppellauf findet in Most (Tschechien) statt. Dann wird das Team-ASR mit vollen Batterien die zweite Hälfte der Saison in Angriff nehmen.
___________________________________________________________________________
motorrad-schweizermeisterschaft 2007
Team-ASR
Hauptstrasse 24
5524 Niederwil
+41 (0)79 431 97 22
info@asr-racing.ch
www.asr-racing.ch
Rennbericht des Teams ASR
Lausitz 28.+29.4.2007
Samstag 28.4.2007
Um 18:00 konnte der Start zum dritten Lauf in der Kategorie Superstock 600 zur Motorrad-Schweizermeisterschaft 2007, nach diversen Unterbrüchen dervorangegangenen Klassen, gestartet werden. Die Renndistanz wurde auf 10 Runden verkürzt. Die Alternative wäre gewesen, die 600er und die 1000er- Klasse gemeinsam starten zu lassen. Dies wurde nach einem FMS-Briefing mit allen Fahrern als Fahrlässig eingestuft. Daraufhin wurde der Vorschlag von zwei verkürzten Rennen ins Auge gefasst und auch gleich umgesetzt.
Pascal Nadalet (Startnummer 16) startete vom zwölften und sein Teamkollege Dominik Plüss (Startnummer 73) vom zehnten Startplatz. Pascal Nadalet hatte einen super Start und konnte einige Plätze gut machen. Er fuhr ein gutes und unauffälliges Rennen. Pascal Nadalet überquerte die Ziellinie als Achter.
Dominik Plüss musste Pascal Nadalet beim Start passieren lassen. In den darauf folgenden Runden konnte Dominik Plüss auf Pascal Nadalet aufschliessen und ihn sogar überholen. Anschliessend schloss er auf einen weiteren Gegner auf mit dem er in den darauf folgenden Runden einen harten Zweikampf lieferte. In der drittletzten Runde stürzte er beim Anbremsen auf die Linkskurve nach der Gegengerade. Eine kleine Unaufmerksamkeit war Grund für den Sturz, weil in dieser Kurve eine ganz fiese Bodenwelle steckt. Dominik Plüss hat diese Bodenwelle voll erwischt. Es kommt dazu, dass Dominik Plüss seit Freitag Probleme mit dem Motor beklagte. Luft im Kühler war Ursache für die weiteren Komplikationen. Der Motor überhitzte im Freitagtraining, weil alles Kühlwasser wegen der Luftblasen ausgetreten ist. Der Motor überstand zwar diese Tortur wie durch ein Wunder, doch gab es in den weiteren Fahrten Probleme mit einer zu hohen Wassertemperatur. Dies ist wahrscheinlich auf eine angeschlagene Zylinderkopfdichtung zurückzuführen. Weil Dominik Plüss die Wassertemperatur im Rennen immer beachten musste, um nicht einen Motorschaden zu riskieren, könnte auch das der Grund der kleinen Unaufmerksamkeit gewesen sein. Auf alle Fälle zeigte Dominik Plüss eine starke Leistung bis zum Ausfall.
Um 18:30 war der Start zum dritten Lauf in der Kategorie Superstock 1000. Thomas Flückiger (Startnummer 2) stand, wie zwei Wochen zuvor in Ledenon, auf der Poleposition. Sein Teamkollege Lorenz Sennhauser (Startnummer 7) ging vom siebten Startplatz ins Rennen. Lorenz Sennhauser hatte einen fantastischen Start und schoss an den Gegnern vorbei. Beim anbremsen auf die erste Linkskurve hätte er seinen Teamkollegen Thomas Flückiger sogar noch überholen können.
Weil dies jedoch ein unnötiges Risiko darstellte, reihte sich Lorenz Sennhauser hinter dem ebenfalls sehr gut gestarteten Thomas Flückiger ein. Thomas Flückiger gab daraufhin die Führungsposition nicht mehr ab. Nach sechs Runden hatte er auf den Zweitplatzierten acht Sekunden herausgefahren. Danach kontrollierte er das Rennen und
fuhr einem ungefährdeten Star-Zielsieg entgegen. Das Rennen gestaltete sich für Thomas Flückiger so einfach, weil sein grösster Mitbewerber um die Schweizermeisterschaftskrone und zu diesem Zeitpunkt führender in der Gesamtwertung, Marc Wildisen, in der Warmuprunde per Highsider stürzte. Gratulation an Thomas Flückiger zum ersten Saisonsieg und zum Vorsprung von nun sechs Punkten an der Spitze der Tabelle der Schweizermeisterschaft!
Lorenz Sennhauser konnte die zweite Position bis in die dritte Runde halten. Danach überholten ihn zwei Gegner. Im weitern Verlauf des Rennens musste Lorenz Sennhauser weitere Attacken eines hinter ihm liegenden Gegners abwehren. Souverän konterte er die Angriffe und konnte die Ziellinie als sensationeller Dritter überqueren, dies, weil ein Gegner vor ihm einen Frühstart hatte und eine Zehnsekundenstrafe bekam. Gratulation auch an Lorenz Sennhauer zu seinem ersten Podestplatz überhaupt in der Schweizermeisterschaft!
Podium mit Christian Künzi (2. Platz), Thomas Flückiger (1. Platz), Lorenz Sennhauser (3. Platz)
Sonntag 29.4.2007
Am Sonntag konnte die Schweizermeisterschaft am Eurospeedway in Lausitz keine Rennen bestreiten. Die Kategorie der Seitenwagen hatte dermassen viel Öl auf der Strecke verteilt, das ein sicheres Rennen nicht mehr durchführbar war. Nach der Einführungsrunde sind die Superstock 600-Piloten der ersten Startreihe abgestiegen und haben die Motorräder in die Boxengasse geschoben. Dies hat die Rennleitung dazu bewegt, die Rennen abzusagen, weil für die Säuberung der Strecke nicht mehr genügend Zeit vorhanden war. Die Absage der Rennen ist für alle Schweizermeisterschafts-beteiligten sehr ärgerlich, weil schon am Samstag eine Kürzung der Renndistanz in Kauf genommen werden musste.
Fazit Superstock 1000
Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Fahrwerksbereich, in den Wintertests, verstehen wir die neuen Dunlop-Reifen im Zusammenspiel mit dem Fahrwerk immer besser und können dies auch umsetzten. Das ganze Paket mit dem gut abgestimmten Motor, ist momentan unsere Stärke. (Teamchef Adi Schwegler) Fazit Superstock 600 Junge Fahrer, die schnell lernen. Sie haben eine gute Richtung eingeschlagen, machen aber auch Flüchtigkeitsfehler. Sie sind auf dem aufsteigenden Ast. Sie brauchen aber Zeit und Geduld um die positive Richtung umsetzen zu können. Erstes Zitat: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ Zweites Zitat: “Erfahrung kommt von erfahren.“ (Teamchef Adi Schwegler)
Vorschau
Das Team ASR freut sich auf die nächsten Rennen in Schleiz in zwei Wochen. Das gute 1000er-Paket kann auch in Schleiz dazu beitragen, die Führung in der Schweizermeisterschaft zu verteidigen oder sogar auszubauen. Die 600er-Fahrer arbeiten weiter hart an der positiven Richtung, um in Schleiz erfolgreich zu sein.
Team-ASR
Bericht verfasst von Lorenz Sennhauser
___________________________________________________________________________
Wählen Sie oben, gegebenenfalls das gewünschte Jahr.
Erfahren Sie mehr wie es Thomi auf den Race Tracks ergangen ist.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| << < | > >> | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||